Uni- und Dozentenstilblüten – Teil IV

In einem überfüllten Kurs geht die Dozentin die Namen der anwesenden Studenten durch. Dozentin: „Name?“
Student: „Peter.“
Dozentin schaut verwirrt auf ihre Liste. Stille.
Student: „Warteliste…“ Stille.
Student: „…Nummer 18.“
Alle lachen.

Kurz darauf, gleiche Dozentin, immer noch beim Namen durchgehen.
Dozentin: „Name?“
Student: „Thomas.“
Dozentin: „Erster Buchstabe noch mal.“
Student: „T-H-O-M…“

Es geht um die Verteilung von Vortragsthemen. Zehn Studenten melden sich gleichzeitig. Dozentin: „Ach, hier, die beiden nehme ich. Ich bin jetzt nach dem optischen Maß gegangen.“ white

Deutsch-Unterricht in 50 Jahren: „Und sie tauschten sehr angeregt viele Facebook-Nachrichten aus.“

What we learned at university today: „’Romance’ is a dialect.“

Dozent (es geht um ein Dreieck): „Er versuchte, die Schenkel weiter umzudifferenzieren.“
Student: „Das klingt ja jetzt schon leicht pervers.“

Dozent: „…aber das will ich ja gar nicht wissen.“
Ich (etwas zu laut): „Na, dann haben wir ja etwas gemeinsam.“

Liebe Grüße,
Miss B

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Uni- und Dozentenstilblüten – Teil III

Wir schauen uns einen Film mit sehr schlechter Tonqualität über Rüstung im Britischen Empire an. Ich verstehe alle paar Minuten mal ein Wort.

Ich: „Law & Order – das kenn ich!“ 😀

Ich: „Der heißt ABBA – ich mag ABBA!“

                       

In Französisch neigen wir manchmal ein wenig dazu, die deutsche Sprache zu verlernen. Unsere Dozentin berichtet daraufhin, was eine Studentin neulich übersetzt hat: Je suis stressé = Ich bin stressiert.

 

Im Tutorium üben wir für die Klausur. Der Tutor sagt: „Ich hab die Klausurfragen ja schon gesehen…“

Studentin: „Magst du Schokolade?“

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Der Dozent spricht zum Thema Presse in Frankreich.

Dozent: „Lesen Sie vor allem auch in Ihrem Leben nach der Klausur französische Presse.“

Ich: „Es gibt ein Leben nach der Klausur…?“

 

Der Dozent sammelt die Abschluss-Essays ein.

Dozent: „Dann lese ich die alle bis nächste Woche durch und wenn ich mir dann noch keinen Strick genommen habe, bin ich nächste Woche wieder da und wir gehen die zusammen durch.“

 

Liebe Grüße,

Miss B

Alte Peinlichkeiten – Von Tests, Klassenarbeiten und anderen Katastrophen

Ich weiß nicht, was mir als Schülerin der Sek I manchmal durch den Kopf gegangen ist bei Leistungskontrollen und Klassenarbeiten. Jedenfalls finde ich es immer wieder aufs Neue äußerst amüsant, mir meine Arbeiten aus der 5. und 6. Klasse anzusehen. Deswegen dachte ich, ich gebe euch auch mal was zum Lachen und lasse euch teilhaben an meinen gedanklichen Ergüssen vergangener Zeiten. Ich beginne mit Deutsch, 5. Klasse. Grammatik- und Rechtschreibfehler habe ich unverändert gelassen.

  • 1. Kurzgeschichte:

„Christian der Junge mit den kurzen, schwarzen Haaren und Josephine das Mädchen mit den orangefarbenen Haaren und dem Pelzmantel trafen sich im Wald beim Pilze sammeln hinter dem Busch. Christian erkannte Josephine nicht und fragte: „Kenn ich dich?“ Da gestand Josephine ihre Liebe zu Lukas und sagte er sei der süßeste Junge den sie je gesehen hat. Vor freude veranstalteten sie ein Springturnier aus dem Wald heraus. Der Reporter fand das alles cool.“

Was der Lehrer wohl von mir dachte… Da treffen sich Junge und Mädchen hinterm Busch und veranstalten dort ein Springturnier!  Ts ts ts. Und wer ist Lukas?

  • 2. Elfchen:

Rot

Der Vorhang

Hängt am Fenster

Sieht sehr schön aus

Wow

  • 3. Das Thema war eine Personenbeschreibung. Ich habe meine Freundin gewählt…die danach bestimmt für ein paar Tage nicht mehr mit mir gesprochen hat. Naja, ich könnte es ihr nicht verübeln.

„Sie ist 1,49m groß und läuft gerade. Wenn sie sitzt, ist ihr Rücken etwas gebeugt. Ihre Nase ist klein und kartoffelförmig und ihr Mund ist voll. Sie hat etwas kurze Beine und breite Füße. Sie hat eng zusammenstehende, buschige Augenbrauen.“

Das dazu gehörige Bild, was ich gemalt habe, war auch nicht gerade schmeichelhaft.

  • 4. Zweiter Aufsatz. Beschreibung eines Gegenstandes.

„[…] Auf der Innenseite der Arme gehen quadratische Knubbel zum halten der CDs hinaus. […] Die Figur schnitzte man wahrscheinlich in Afrika oder zumindest in der Sahara.“

Geografie war auch nicht so mein Ding…

  • 5. In einem Aufsatz:

„[…] Und er rief: „Das ist doch Zauber-Ei!“

Sicherlich war es kein Zauber-Ei, sondern Zauberei.

Liebe Grüße,

Miss B.