Uni- und Dozentenstilblüten – Teil IV

In einem überfüllten Kurs geht die Dozentin die Namen der anwesenden Studenten durch. Dozentin: „Name?“
Student: „Peter.“
Dozentin schaut verwirrt auf ihre Liste. Stille.
Student: „Warteliste…“ Stille.
Student: „…Nummer 18.“
Alle lachen.

Kurz darauf, gleiche Dozentin, immer noch beim Namen durchgehen.
Dozentin: „Name?“
Student: „Thomas.“
Dozentin: „Erster Buchstabe noch mal.“
Student: „T-H-O-M…“

Es geht um die Verteilung von Vortragsthemen. Zehn Studenten melden sich gleichzeitig. Dozentin: „Ach, hier, die beiden nehme ich. Ich bin jetzt nach dem optischen Maß gegangen.“ white

Deutsch-Unterricht in 50 Jahren: „Und sie tauschten sehr angeregt viele Facebook-Nachrichten aus.“

What we learned at university today: „’Romance’ is a dialect.“

Dozent (es geht um ein Dreieck): „Er versuchte, die Schenkel weiter umzudifferenzieren.“
Student: „Das klingt ja jetzt schon leicht pervers.“

Dozent: „…aber das will ich ja gar nicht wissen.“
Ich (etwas zu laut): „Na, dann haben wir ja etwas gemeinsam.“

Liebe Grüße,
Miss B

Gesucht und nicht gefunden

…zumindest nicht auf meinem Blog, auch wenn Google anscheinend hierher verwiesen hat.

 

Lehrerzimmers lustig: Ja, im Lehrerzimmer ist es immer meistens lustig, aber die Mehrzahl von Lehrerzimmer ist glücklicherweise leider nicht Lehrerzimmers.

 

Lehrer zum Lachen: Lehrer haben was zum Lachen? Lehrer brauchen was zum Lachen? Lehrer sind zum Lachen? Was denn nun?

 

Schriftstellerin oder Lehrerin: Tja, Gegenfrage: Warum denn nicht beides?

 

Sollte man die Lehrerin auf den Arsch starren: Aaaaalso, erst mal heißt das „der“ Lehrerin auf den…wo bitte hin starren?? Nein, sollte man nicht!!!

 

Sprüche die platzen: Machen Sprüche so etwas?

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Leben einleben leherer: Ja, also als Leherer lebt man sich bestimmt recht schnell ins Leben ein, denke ich mal…

 

Lehrerin will mich nach der Schule sprechen: Das ist ganz schlecht. Dann steckst du wohl tief in der Patsche. Da hilft dir auch Mr. Google nicht weiter.

 

Leben zwischen Uni und Zuhause: Das gibt es nicht, ist eine Urban Legend. Uni -> Zuhause -> Uni -> Zuhause -> Uni -> Zuhause…

 

Lehrer auf Dauer langweilig: Das tut mir sehr leid für dich, aber du wirst dich damit abfinden müssen. Es gibt leider kein Lehrershoppingcenter, in dem man sich seinen „Traumlehrer“ aussuchen kann. Lehrer shoppen…hehe, was für ein Gedanke.

 

Arrogante Ziege neu in der Klasse: Demnächst dann „Bin neu an Schule Mitschüler beleidigt mich.“

 

Lehrerin zieht sich in der Pause auf dem Schulhof aus: ………Leute?! Bitte sucht doch nicht nach so etwas! Und falls sie das wirklich gemacht haben sollte…oh, ich will lieber gar nicht darüber nachdenken!

 

Liebe Grüße,

Miss B

Uni- und Dozentenstilblüten – Teil III

Wir schauen uns einen Film mit sehr schlechter Tonqualität über Rüstung im Britischen Empire an. Ich verstehe alle paar Minuten mal ein Wort.

Ich: „Law & Order – das kenn ich!“ 😀

Ich: „Der heißt ABBA – ich mag ABBA!“

                       

In Französisch neigen wir manchmal ein wenig dazu, die deutsche Sprache zu verlernen. Unsere Dozentin berichtet daraufhin, was eine Studentin neulich übersetzt hat: Je suis stressé = Ich bin stressiert.

 

Im Tutorium üben wir für die Klausur. Der Tutor sagt: „Ich hab die Klausurfragen ja schon gesehen…“

Studentin: „Magst du Schokolade?“

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Der Dozent spricht zum Thema Presse in Frankreich.

Dozent: „Lesen Sie vor allem auch in Ihrem Leben nach der Klausur französische Presse.“

Ich: „Es gibt ein Leben nach der Klausur…?“

 

Der Dozent sammelt die Abschluss-Essays ein.

Dozent: „Dann lese ich die alle bis nächste Woche durch und wenn ich mir dann noch keinen Strick genommen habe, bin ich nächste Woche wieder da und wir gehen die zusammen durch.“

 

Liebe Grüße,

Miss B

Dinge, die ich in der (Praktikums-)Schule gelernt habe – Teil V

Die Schüler ab der sechsten Klasse vermischen wirklich gern mal die beiden Fremdsprachen, die sie lernen. Dass dies allerdings auch in der fünften Klasse passieren kann, war mir bis jetzt unbekannt. Immerhin haben die in der Fünften noch nicht mal Französisch! Und trotzdem schreiben sie beim Diktieren von „room“ lieber „romme“ auf ihr Blatt – und ich bezweifle, dass sie das Kartenspiel Rommé kennen.

 

Verstehendes Hören in Englisch: „His pet is a parrot.“

Schülerin schreibt auf: „His pet is a parent.“ Nice one!

 

Es geht um Weihnachtstraditionen, die die Schüler zu Hause haben. Eine Schülerin erzählt: „Every year, we go and feed the deers. Except for last year-“

Die Lehrerin unterbricht sie: „Because last year you ate them.”

Es führt zu allgemeinen Lachanfällen, wenn man solche Sachen raushaut, ohne vorher darüber nachzudenken.

 Unbenannt

Die Schüler sollen mit dem Wörterbuch arbeiten. Eines der Wörter, welches sie übersetzen sollen, ist „piles.“ Ich kannte das bis jetzt auch nur als „Stapel“, aber meine Mentorin kommt nach einem kleinen Gespräch mit einem Schüler zu mir hinter und meint: „Weißt du, was das noch heißt? Hämorrhoiden. Und das steht natürlich ganz oben im Wörterbuch.“

Und genau das hatte der Schüler auch aufgeschrieben.

 

Ich finde das fast genauso witzig wie eine fünfte Klasse, dass die Übersetzung für Feige „fig“ lautet. Wie kindisch ist das denn bitte…

 

Nach ein paar Wochen im Lehrerzimmer kenne ich jetzt mehr Gerüchte und Wer-kann-mit-wem-Konstellationen als in all den sieben Jahren, die ich als Schülerin an der Schule war, zusammen genommen.

 

Lehrer lieben es, sich gegenseitig Geschenke zu machen. Die ersten Weihnachtsgeschenke standen schon vor drei Wochen auf dem Tisch meiner Mentorin. Jetzt, in der letzten Schulwoche vor Weihnachten, gab es so viel, dass sie mir sogar etwas davon weitergeschenkt hat. *freu*

 

In der letzten Woche vor den befreienden Weihnachtsferien gibt es nur noch drei Arten von Lehrern:

1. Die, die jeden Tag so aussehen, als wöllten sie gleich jemanden umbringen. Grimmiger Blick und Nullbocklaune verbreitend.

2. Die, die die Ferien so dringend nötig haben, dass sie kurz davor sind, ihren eigenen Namen zu vergessen.

3. Die, die schon richtig in Weihnachtsstimmung sind, den ganzen Tag breit grinsen und überall gute Laune verbreiten. Zu dieser letzten Art gehört meine Mentorin. Ich fand das richtig süß, wie gut sie drauf war diese Woche.

 

Liebe Grüße und schöne Weihnachten,

Miss B

Dinge, die ich während meines Praktikums gelernt habe – Teil IV

Es kommt gar nicht gut an, wenn man als Schüler des Leistungskurses erst seinen Vortrag vergisst (ich berichtete) und dann bereits auf der ersten Seite der Präsentation fünf Fehler hat…wenn da nur vier Wörter stehen. (Und natürlich wusste ich das auch vor meinem Praktikum schon.)

 

Schüler der fünften bis siebten Klasse haben es nicht so mit der Aussprache in Englisch…und Französisch…und auch nicht so mit den Vokabeln…und der Grammatik. Chrmchrm. Zum Beispiel:

Schüler: „I’d be very accident.“ (excited)

Schüler: „It’s the 5th of Novembre.“ („Novembre” natürlich Französisch ausgesprochen. Denen geht es wie mir.)

Schülerin1: „Was ist das Gegenteil von very?“

Schülerin2: „Ich hab unvery geschrieben.“ Obwohl das rein logisch gar nicht mal so falsch ist, wenn man bedenkt, wie Kinder Sprache lernen und anwenden.

 

Es geht mir doch ein wenig nah, wenn eine Schülerin der fünften Klasse in der Klassenarbeit eine 4- bekommt und bitterlich weint. Noten sind doch nicht alles!

 

Schüler einer 6. Klasse (habe ich zufällig mitbekommen): „Twitter ist doof. Voll unübersichtlich.“

Ein 12-Jähriger hat ja auch auf Twitter nichts zu suchen!

 

Verlasse dich nie darauf, wenn du vollbepackt ankommst und dir ein paar Sechstklässler sagen, dass das Zimmer noch belegt ist. Nach fünf Minuten habe ich dann doch mal einen Blick in das (leere!!) Zimmer geworfen…

 

Liebe Grüße,

Miss B

Unterrichts-Bingo für Lehrer

Für Schüler gibt es, soweit ich an der Praktikumsschule mitbekommen habe, bereits viele Varianten des „Lehrer-Bingos.“ Hier nun also die Variante für Lehrer, mit typischen Dingen, die Schüler gerne und mehrmals am Tag, eigentlich also in jeder Unterrichtsstunde, sagen und fragen. Ihr dürft auch laut BINGO rufen, wenn ihr alle Kästchen angekreuzt habt. Ruhig ausdrucken und im Lehrerzimmer verteilen! *zwinker*

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Alte Peinlichkeiten 3 – Englisch Klasse 6

Englisch, 6. Klasse:

1. „At lunch time, Charlie was in the hole.“

Nein, Charlie war eigentlich in der “hall”.

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Den Rest der Aufgabe (eine Postkarte zu schreiben) habe ich zwar nicht hinbekommen, aber die Briefmarke durfte natürlich nicht leer bleiben! Sonst kommt die Karte ja gar nicht an!

3. „English is better than German. But it’s not as good as French.”

So weit, so gut…

“Nick is stronger than Jimmy. But it’s not as strong as Jack.”

Jetzt lautet die Frage: “What’s a “Nick”?”

4. Brief an die Klassenlehrerin:

„Dear Mrs. H,

I write to you because your book. The book has got very many mistakes. That’s very silly. You gave me your book, to correct my mistakes, but I can’t correct the mistakes, then your book have mistakes. Can you correct them?”

Ob meine Lehrerin wusste, was ich von ihr wollte???

5. „Acid rain deads much trees.“

Liebe Grüße,

Miss B.

Uni-Sprüche oder Was Dozenten so von sich geben

Da sich nach den ersten zwei Wochen Uni bereits schon wieder eine kleine Ansammlung an Sprüchen…na eben angesammelt hat, wollte ich die mal mit euch teilen. Jedes Mal, wenn ein Dozent wieder einen witzigen Spruch von sich gibt, werde ich hellhörig, zücke meinen Stift und kritzele den jeweiligen Spruch ganz klein auf den Rand des Blattes, das ich gerade beschreibe. Was ich während der Schulzeit nämlich vergessen habe – die Sprüche der Lehrer aufzuschreiben – möchte ich in der Uni nicht verpassen.

Der Dozent erklärt Interjunctions: „Das sind z.B. Ausrufe wie wow, oh, ah…holy cow!“

Gleicher Dozent erklärt die Reihenfolge des Satzbaus: „Es ist immer subject and verb. Subjectverbsubjectverbsubjectverbsubjectverbsubjectverbsubjectverb… Hört sich an wie ein Gebet. Ich geh dann auch immer auf die Knie und bete.“ Er reckt seine Hände gen Himmel: „Subjectverbsubjectverbsubjectverbsubjectverbsubjectverb.“

Es geht um Platon, der alle “poets” als Lügner dargestellt hat, und um Aristoteles, der diese Meinung nicht teilte und “poets” als „Überbringer einer höheren Wahrheit“ bezeichnete. Wir sprechen darüber, dass Quentin Tarantino in seinem Film “Inglourious Basterds” ja auch viele Tatsachen verändert hat und damit laut Platon ein Lügner sei.Dozent: „And according to Aristotle, Tarantino offers truth in a higher sense… please don’t quote me on that.” (Sorry for quoting you…)Dozent

Der Dozent fasst das Denken der Briten über das Empire zusammen: “Home sweet home, wherever you go.”

Die Dozentin geht die Anwesenheitsliste durch und ruft jeden Namen auf, woraufhin sich der jeweilige Student melden soll. Neben mir sitzt ein männlicher Student. Dozentin ruft auf: „Sabrina!“ Der Student neben mir zieht sich seine Jacke an und streckt dabei den Arm in die Luft. Dozentin: „Ja? Waren Sie das jetzt?“ Miss B. bekommt einen 5-minütigen Lachanfall.

Und weil es so schön war, folgt bestimmt bald Teil 2. Und ich bin immer noch stark am Überlegen, ob ich die Kategorie “Universitätsleben” in “Der ganz normale Uni-Wahnsinn” ändern soll…

Liebe Grüße,

Miss B.

Alte Peinlichkeiten 2 – Immer noch von Tests, Klassenarbeiten und anderen Katastrophen

Weiter geht’s mit Englisch, 5. Klasse (natürlich besonders witzig für mich aus jetziger Sicht, da ich das bald selbst unterrichten werde).

  • 1.

„What’s your from?“

Es ist für mich heute absolut nicht mehr zu erschließen, wieso ich “Woher kommst du?” so übersetzt habe.

  • 2.

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Das hier steht total unmotiviert am Rand einer Arbeit. Ich habe absolut keine Ahnung, was ich damit sagen wollte oder, warum ich das da hin geschrieben habe. Aber meine Lehrerin scheint es ganz in Ordnung gefunden zu haben.

  • 3. In einer Arbeit:

Ich schreibe: „My favourite teacher is Mrs. Z.” (*schleimschleim*)

Lehrerin schreibt daneben: “Thank you very much.”

Und tadaaa, ich hatte eine 1 auf die Arbeit!

  • 4.

„I’ve got a house and a nice garden with a lot of boum’s.“

„Boum’s“ klang mit 11 Jahren sicherlich logischer als “trees”…

  • 5.

„Do you buy your clothes in boutiques? – Yes, I do. I buy boutiques.”

Warum nur Kleidung kaufen? Warum nicht gleich die ganze Boutique!?

Liebe Grüße,
Miss B.

Gut, günstig, McDonald’s in der Nachhilfe

Die, die mir auf Twitter folgen, kennen dieses kleine Ereignis schon, aber ich fand es so unterhaltsam, dass ich es hier auch noch mal erwähnen wollte.nachhilfe

Beim Englisch-Nachhilfe geben lerne ich mit meiner Nachhilfe-Schülerin Vokabeln. Dabei wird die Vokabel „good value“ wie folgt umschrieben: „What do you call something that’s both good and cheap?”

Meine Nachhilfe-Schülerin überlegt kurz, grinst mich an und sagt: „McDonald’s.“

Ich. Hand. Stirne. Klatsch.

Also manchmal weiß ich wirklich nicht, was schief läuft!

Liebe Grüße,

Miss B.