Von Veränderung und Prokrastinationsverzweiflung

Tür

Nunmehr fast 2 Jahre sind vergangen seit meinen letzten gedanklichen Ergüssen. Das Besondere ist zum Bekannten geworden, das Strahlen in den Augen eines Erstsemesters zum genervten Augenrollen eines Fünftsemesters, das „Oooh, ein neuer Dozent!“ zu einem „Kann ja fast nicht noch schlimmer werden…“ Die netten Container der Fakultät sind festen Mauern gewichen, die „Suppenmensa“ einem Mensazelt. Aber vieles ist auch gleich geblieben: Das Chaos der Prüfungsanmeldung, die Gerüchteküche, überfüllte Kurse, „Das ist halt die TU…Exzellenzuni…“, dass ich überfordert bin beim Gedanken an die französische Sprache und dass ich mich und alle in meinem Umfeld regelmäßig vor Prüfungen fertig mache. Ja, ich bin noch dabei. Beim Studieren – Englisch und Französisch auf Lehramt –, Organisieren, Diskutieren, Akzeptieren, Funktionieren. Und manchmal erkläre ich mich selbst für verrückt. Immer dann, wenn die pure Prokrastinationsverzweiflung über mich herfällt. Weil ich nun mal gerne Dinge vor mir herschiebe und unter Stress besser funktioniere – immer noch. Dann bin ich kurz davor, alles hinzuschmeißen. Aber das mache ich nicht, denn ich habe immer noch einen Wunsch: Lehrerin werden.

Ich hoffe nun, wieder öfter Unianekdoten, Schülersprüche und Dozentenstilblüten preisgeben zu können und erkläre diesen Blog nun offiziell für wiederbelebt.

Liebe Grüße,

Miss B

Advertisements