Dinge, die ich in der (Praktikums-)Schule gelernt habe – Teil VI

Englisch Leistungskurs oder „The niveau is gone weg“:

Denn „conservation movement“ heißt übersetzt natürlich „Erhaltungs…erhaltung“, der „green house effect“ kann ganz easy peasy mit „Grünhauseffekt“ translated werden und spontan rutscht einem da auch mal ein „come clear“ (Komm klar!) heraus.

 

Ich habe so super Menschenkenntnisse! Und der ehemalige Lehrer hat eben doch etwas mit der Referendarin! Ich wusste das; ich hab die Spannungen sofort bemerkt! Ha!

 illu

Wenn die Lehrerin in Klasse 8 fragt: “Is there something in your room showing your interest?” dann antwortet der Schüler, ganz überzeugt von sich selbst: “A chillecke!“ (This is wrong on so many levels…)

 

Die Lehrerin sagt nach einer Diskussion über „bad habits“ (schlechte Angewohnheiten): “Let’s go from bad habits back to school…good habit.” Netter Versuch.

 

Es macht viel zu viel Spaß, eine 5. Klasse zu unterrichten. Das passt nicht in das Bild der „nervenden, kleinen Flöhen“, das mir zuvor vermittelt wurde. Wahrscheinlich hat die vor meiner Unterrichtsstunde jemand mit 25 wohlerzogenen kleinen Engeln ausgetauscht. Mein Fazit: 5. Klassen sind toll!

 

Es gibt wahrscheinlich rund zweihundert verschiedene Möglichkeiten, Schüler nach einer Partner- oder Gruppenarbeit wieder zur Ruhe zu bringen…Glöckchen, Klatschen, ausgemachtes Zeichen, Klangschale, Musik von der CD…und ich hatte natürlich an nichts davon gedacht in meinem Unterricht. Meine Version: „Hallo…hey, Leute, könnt ihr bitte wieder…heeeeheeey…haaaalloooo…ich würde gerne…Ruhe!“

 

Ich möchte Lehrerin werden. Das ist mir mal wieder mehr als bewusst geworden während diesem Praktikum. Die Praktika sind die allerbeste Zeit während des Studiums. Ich wünschte, wir hätten noch viel, viel, viel mehr Praktika!

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