Dinge, die ich während meines Praktikums gelernt habe – Teil IV

Es kommt gar nicht gut an, wenn man als Schüler des Leistungskurses erst seinen Vortrag vergisst (ich berichtete) und dann bereits auf der ersten Seite der Präsentation fünf Fehler hat…wenn da nur vier Wörter stehen. (Und natürlich wusste ich das auch vor meinem Praktikum schon.)

 

Schüler der fünften bis siebten Klasse haben es nicht so mit der Aussprache in Englisch…und Französisch…und auch nicht so mit den Vokabeln…und der Grammatik. Chrmchrm. Zum Beispiel:

Schüler: „I’d be very accident.“ (excited)

Schüler: „It’s the 5th of Novembre.“ („Novembre” natürlich Französisch ausgesprochen. Denen geht es wie mir.)

Schülerin1: „Was ist das Gegenteil von very?“

Schülerin2: „Ich hab unvery geschrieben.“ Obwohl das rein logisch gar nicht mal so falsch ist, wenn man bedenkt, wie Kinder Sprache lernen und anwenden.

 

Es geht mir doch ein wenig nah, wenn eine Schülerin der fünften Klasse in der Klassenarbeit eine 4- bekommt und bitterlich weint. Noten sind doch nicht alles!

 

Schüler einer 6. Klasse (habe ich zufällig mitbekommen): „Twitter ist doof. Voll unübersichtlich.“

Ein 12-Jähriger hat ja auch auf Twitter nichts zu suchen!

 

Verlasse dich nie darauf, wenn du vollbepackt ankommst und dir ein paar Sechstklässler sagen, dass das Zimmer noch belegt ist. Nach fünf Minuten habe ich dann doch mal einen Blick in das (leere!!) Zimmer geworfen…

 

Liebe Grüße,

Miss B

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4 thoughts on “Dinge, die ich während meines Praktikums gelernt habe – Teil IV

  1. in Fremdsprachen ist das sowieso gemein – eine Freundin von mir hat mal “One of my fathers” gesagt 😀

    Und was Noten angeht, da ist man irgendwann abgehärtet – und meistens freut man sich ein paar Jahre später je nach Fach sogar über eine 4- 😉

    • In Mathe auf jeden Fall. 😉

      Mir ging das übrigens früher bei Vokabeltests selbst so; die Vokabel ist mir meist in einer anderen Sprache (manchmal auch einer völlig exotischen) eingefallen, nur eben nicht in der, in der ich den Test schrieb.

      Und weinende Schüler sind wirklich so ein Fall. Da steht man erstmal recht hilflos da.

      • Mir sind die meisten Dinge immer nur in Englisch eingefallen – dummerweise auch oftmals im Deutschunterricht. Ein Mal habe ich aber auch in einer Deutsch-Klausur an einer passenden Stelle ein bisschen Französisch eingefügt, und mir damit die 13 Punkte gesichert. Ist also manchmal gar nicht schlecht. 🙂

    • Ich kann das mit dem Fremdsprachenwirrwarr auch ganz gut nachvollziehen. Wenn man Englisch und Französisch studiert.. 😉
      Aber das ist manchmal ganz praktisch. Die Sprachen sind sich nämlich gar nicht so unähnlich.

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