Alte Peinlichkeiten – Von Tests, Klassenarbeiten und anderen Katastrophen

Ich weiß nicht, was mir als Schülerin der Sek I manchmal durch den Kopf gegangen ist bei Leistungskontrollen und Klassenarbeiten. Jedenfalls finde ich es immer wieder aufs Neue äußerst amüsant, mir meine Arbeiten aus der 5. und 6. Klasse anzusehen. Deswegen dachte ich, ich gebe euch auch mal was zum Lachen und lasse euch teilhaben an meinen gedanklichen Ergüssen vergangener Zeiten. Ich beginne mit Deutsch, 5. Klasse. Grammatik- und Rechtschreibfehler habe ich unverändert gelassen.

  • 1. Kurzgeschichte:

„Christian der Junge mit den kurzen, schwarzen Haaren und Josephine das Mädchen mit den orangefarbenen Haaren und dem Pelzmantel trafen sich im Wald beim Pilze sammeln hinter dem Busch. Christian erkannte Josephine nicht und fragte: „Kenn ich dich?“ Da gestand Josephine ihre Liebe zu Lukas und sagte er sei der süßeste Junge den sie je gesehen hat. Vor freude veranstalteten sie ein Springturnier aus dem Wald heraus. Der Reporter fand das alles cool.“

Was der Lehrer wohl von mir dachte… Da treffen sich Junge und Mädchen hinterm Busch und veranstalten dort ein Springturnier!  Ts ts ts. Und wer ist Lukas?

  • 2. Elfchen:

Rot

Der Vorhang

Hängt am Fenster

Sieht sehr schön aus

Wow

  • 3. Das Thema war eine Personenbeschreibung. Ich habe meine Freundin gewählt…die danach bestimmt für ein paar Tage nicht mehr mit mir gesprochen hat. Naja, ich könnte es ihr nicht verübeln.

„Sie ist 1,49m groß und läuft gerade. Wenn sie sitzt, ist ihr Rücken etwas gebeugt. Ihre Nase ist klein und kartoffelförmig und ihr Mund ist voll. Sie hat etwas kurze Beine und breite Füße. Sie hat eng zusammenstehende, buschige Augenbrauen.“

Das dazu gehörige Bild, was ich gemalt habe, war auch nicht gerade schmeichelhaft.

  • 4. Zweiter Aufsatz. Beschreibung eines Gegenstandes.

„[…] Auf der Innenseite der Arme gehen quadratische Knubbel zum halten der CDs hinaus. […] Die Figur schnitzte man wahrscheinlich in Afrika oder zumindest in der Sahara.“

Geografie war auch nicht so mein Ding…

  • 5. In einem Aufsatz:

„[…] Und er rief: „Das ist doch Zauber-Ei!“

Sicherlich war es kein Zauber-Ei, sondern Zauberei.

Liebe Grüße,

Miss B.

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4 thoughts on “Alte Peinlichkeiten – Von Tests, Klassenarbeiten und anderen Katastrophen

    • Hefte haben wir nicht. Wir haben die immer ganz normal auf A4 Blätter geschrieben. Wir mussten lediglich die Unterschrift der Eltern unter den Tests vorzeigen und konnten mit denen danach machen, was wir wollten. Ich hab meine Tests immer abgeheftet im entsprechenden Hefter. 🙂

  1. Wie geil!! 😀 😀 Lachflash!
    Am besten finde ich das Zauber-Ei! 😀
    Meine Nachbarn sind bestimmt grad von meinem Lachanfall genervt (die Wände hier sind sehr dünn). 🙂

    Ich hab auch mal so was tolles fabriziert: Es ging um eine Bildergeschichte – Sportunfall (Springen über’s Pferd). Am Ende: “… und sie brach sich das Genick. Dann musste sie für drei bis vier Wochen ins Krankenhaus. Danach war sie wieder gesund.” (ca. 6.Klasse)
    😀 Ich wusste damals noch nicht, dass ein Genickbruch im Normalfall tödlich ist… >.<

    • Aber nur im Normalfall. Wenn man es überlebt, kann man bestimmt nach drei bis vier Wochen wieder aus dem Krankenhaus raus…und darf dann so eine wunderschöne Halskrause tragen. 🙂
      Ich hab noch sooo viele alte Arbeiten von mir, dass Teil 2 sicherlich bald folgen wird. 😉
      LG,
      Miss B.

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